Aktuelles

Photovoltaikanlage über den Johannatunnel

Der Ausbau erneuerbarer Energie gewinnt in Klosterneuburg weiter an Dynamik: Mit der geplanten Photovoltaikanlage auf einer Fläche von rund 135 m² auf der Fläche, unter der der Johannatunnel läuft, wird künftig ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung geleistet. Die Anlage erreicht eine Leistung von etwa 30,94 kWp und setzt damit ein starkes Zeichen für regionale, klimafreundliche Stromproduktion.

Besonders hervorzuheben ist die intelligente und wirtschaftliche Nutzung des erzeugten Stroms. Der Sonnenstrom soll nämlich nicht nur ins Netz eingespeist werden, sondern gezielt dort eingesetzt werden, wo er unmittelbar benötigt wird: bei der Beleuchtung des Johannatunnels, die ja auch am Tag läuft. Damit kann ein großer Teil des Energiebedarfs dieser wichtigen Verkehrsinfrastruktur direkt und zeitgleich mit regional erzeugtem Ökostrom gedeckt werden.

Erhöhung der Versorgungssicherheit

Diese Form der sektorenübergreifenden Nutzung stellt einen innovativen Ansatz dar. Anstatt Energie ausschließlich zentral bereitzustellen, wird sie lokal erzeugt und uvnmittelbar verbraucht. Das reduziert Netzbelastungen, steigert die Effizienz und erhöht die Versorgungssicherheit. Gleichzeitig ergeben sich wirtschaftliche Vorteile, da Eigenverbrauchslösungen langfristig Kosten senken und unabhängiger von externen Energiepreisschwankungen machen.
Auch aus ökologischer Sicht ist das Projekt ein Gewinn: Die CO2-Emissionen werden reduziert, während gleichzeitig bestehende Infrastruktur – wie der Johannatunnel – nachhaltiger betrieben werden kann. Gerade im Bereich der öffentlichen Beleuchtung, die einen konstanten Energiebedarf aufweist, zeigt sich das große Potenzial solcher Lösungen.
Stadtrat Mag. Roland Honeder, der für dieses Projekt verantwortlich zeichnet, meint: „Mit dieser Photovoltaikanlage geht Klosterneuburg einen weiteren Schritt in Richtung Energiewende – pragmatisch, effizient und zukunftsorientiert. Die Kombination aus lokaler Stromerzeugung und direkter Nutzung im öffentlichen Raum könnte dabei Modellcharakter für ähnliche Projekte in der Region haben.“

Stadtgemeinde Klosterneuburg